Brüssel, 1 September 2026 – Polyblend hat die endgültige Investitionsentscheidung (Final Investment Decision, FID) zur Modernisierung einer bestehenden Produktionslinie am Standort in Bad Sobernheim bekanntgegeben. Die Investition in Höhe von 4 Millionen Euro erweitert die Fertigung von Kunststoffmischungen (Compounds) mit mechanisch recycelten Materialanteilen. Sie steht im Einklang mit dem Ziel von TotalEnergies, die polymere Kreislaufwirtschaft auf drei Kernsäulen zu festigen: den Kunststoffeinsatz zu überdenken, Auswirkungen zu reduzieren sowie das Recycling und die Kreislaufwirtschaft voranzubringen.
Das Projekt umfasst die Modernisierung einer Produktionslinie für eine neue Generation von Recyclingcompounds um der wachsenden Nachfrage nach nachhaltigen Lösungen gerecht zu werden. Die Investition antizipiert zudem künftige europäische Anforderungen an die Kreislaufwirtschaft im Automobilsektor. So wird erwartet, dass die Endfassung der Altfahrzeugrichtlinie verpflichtende Rezyklatanteile für Neufahrzeuge vorschreibt, was den Bedarf an Kunststoffmischungen mit einem Anteil von recyceltem Material weiter steigern wird.
Die modernisierte Linie wird den Betrieb voraussichtlich Ende 2027 aufnehmen, mit einer Produktionskapazität von bis zu 15.000 Tonnen Compounds basierend auf recyceltem Rohstoff.
Diese Investition folgt der Strategie von TotalEnergies die Entwicklung von Lösungen für die Kreislaufwirtschaft zu beschleunigen und Kunden dabei zu unterstützen ihren CO₂-Fußabdruck zu reduzieren. Durch die Integration recycelter Materialien trägt Polyblend aktiv zu einer zirkulären Wertschöpfungskette bei.
„Diese Investition bekräftigt unsere Zielsetzung, die Entwicklung von Kreislaufpolymeren zu beschleunigen und unser Portfolio an Recyclinglösungen auszubauen. Durch die Nutzung bestehender industrieller Infrastruktur optimieren wir den Rohstoffeinsatz, während wir gleichzeitig den ökologischen Fußabdruck unserer Produktion minimieren“ sagt Dr. Michel Cassart, Geschäftsführer von Polyblend.