View this page in English

Energiegewinnung auf See für eine CO2-arme Zukunft

Offshore-Windkraft ist ein zentraler Baustein der Energiewende und spielt eine wichtige Rolle für den Klimaschutz. Windenergieanlagen auf See erzeugen konstant Strom, profitieren von hohen Volllaststunden und reduzieren Abhängigkeit von fossilen Energien.

Unsere Projekte in Deutschland

0 GW

 

 

Offshore-Windkraftkapazität wird derzeit von TotalEnergies in Deutschland entwickelt.

Offshore-Windparks: Hohe Leistung und Effizienz auf See

Ein Offshore-Windpark besteht aus mehreren Windenergieanlagen auf See mit Turbinen von 8–15 MW, liefert bis zu 4.500 Volllaststunden jährlich und bietet Vorteile wie konstante Stromproduktion und hohe Effizienz.TotalEnergies gehört zu den führenden Offshore-Wind-Experten und entwickelt weltweit erfolgreich Offshore Windparks, darunter 7,5 GW Offshore-Kapazität in Deutschland, die zur Produktion von CO₂-armem Strom beitragen. 

*COD Abhängig von Parkgröße, 6 bis 12 Monate später als FEP

**Flächenentwicklungsplan (FEP)

TotalEnergies, einer der größten Entwickler von Offshore-Windparks in Deutschland, wird in den kommenden Jahren mit seinem Know-how und seinen Kompetenzen einen wesentlichen Beitrag zum Ausbau der Offshore-Energie in Deutschland leisten und damit das Ziel* von TotalEnergies unterstützen, bis 2030 100 TWh CO₂-armen Strom zu produzieren.
Antoine Becker

MD Offshore Wind Germany bei TotalEnergies​

Technologie & Aufbau von Offshore-Windparks

Von der Turbine bis zum Stromnetz – wie Offshore-Windparks funktionieren. Die Entwicklung eines Offshore-Windparks erfordert modernste Technologie, präzise Planung und eine robuste Netzanbindung. TotalEnergies setzt dabei auf leistungsstarke Turbinen, innovative Fundamentlösungen und eine sichere Stromübertragung.
 

Umweltanalysen sind ein zentraler Bestandteil bei der Entwicklung von Offshore-Windprojekten.​​

Bodenorganismen (Benthos)

Für diese Untersuchungen werden zunächst die Boden- und Biotopstrukturen mit einem Seitensichtsonar erfasst. In einem zweiten Schritt werden jeweils 20 Stationen in der Windparkfläche selbst und in einem Referenzgebiet ausgewählt. Das Referenzgebiet zeichnet sich dadurch aus, dass es ähnliche Bodenbedingungen aufweist, was es ermöglicht, repräsentative Informationen über das gesamte Untersuchungsgebiet zu erhalten. An den insgesamt 40 Stationen werden dann sowohl Proben (sog. Greiferstationen) entnommen als auch Messungen durchgeführt.

Habitatnutzung

Um Meeressäuger zu erfassen, wird eine Methode namens passiv-akustisches Monitoring verwendet. Dabei kommen spezielle Geräte, sogenannte akustische Klickdetektoren, zum Einsatz, die mithilfe schwerer Ankersteine am Meeresboden befestigt werden. Diese Detektoren hören auf die Klickgeräusche, die die Tiere machen, und zeichnen ihre Anwesenheit auf. So können Wissenschaftler herausfinden, wann und wo sich Meeressäuger aufhalten und welche Routen sie nutzen.

Von Deck und aus der Luft

Ergänzend zu den Untersuchungen unter Wasser werden auch Beobachtungen von Schiffen und von Flugzeugen aus durchgeführt. Die Schiffe fahren dabei auf festgelegten, parallel verlaufenden Routen die gesamte Windparkfläche ab. Die Schiffe verfügen über windgeschützte Sitzbereiche, sogenannte "Orniboxen". Dort sitzen erfahrene Vogel- und Meeressäugerexperten und zählen die Tiere.

Zugvögel und Fledermäuse

Zugvögel werden von einem ankernden Schiff aus über eine Radaranlage erfasst. Da Radargeräte die genauen Vogelarten nicht bestimmen können, wird diese digitale Erfassung durch die Expertise von Ornithologen vervollständigt, die tagsüber Sichtbeobachtungen durchführen und nachts durch Ruferfassung die Vogelarten identifizieren. In der Ostsee wird zudem der Zug von Fledermäusen untersucht. Parallel zur Erfassung der Zugvögel werden dafür Fledermaus-Detektoren eingesetzt.

Zukunftsaussichten für Offshore-Windkraft

TotalEnergies reicht Genehmigungsunterlagen für Offshore-Windparks beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie ein.

TotalEnergies erreicht einen weiteren Meilenstein und reicht die Genehmigungsunterlagen für Offshore-Windparks in der Nordsee und Ostsee fristgerecht beim BSH ein.

Zur Pressemittleilung

Offshore-Windkraft entwickelt sich kontinuierlich weiter. Neue Technologien und internationale Projekte erweitern die Möglichkeiten für effiziente, CO₂-arme Stromproduktion.

Schwimmende Offshore-Windkraft (Floating Offshore)
 

  • Definition: Windkraftanlagen auf schwimmenden Fundamenten für tiefe Gewässer (>60 m).
  • Vorteile: Flexiblere Standortwahl, weniger Eingriffe in Meeresboden, Potenzial für Regionen mit hoher Windgeschwindigkeit weit von der Küste.
  • Zukunftspotenzial: Bedeutender Wachstumsmarkt in Europa, Asien und den USA.

Sektorenkopplung & Speicherlösungen
 

  • Integration von Offshore-Strom in Wasserstoffproduktion, Energiespeicher und Smart Grids.
  • Beitrag zur Stabilität des Stromnetzes und Versorgungssicherheit. 

Fazit – Offshore Windkraft mit TotalEnergies

Offshore-Windkraft ist ein zentraler Pfeiler der Energiewende und bietet Unternehmen und Gesellschaft CO₂-armen, zuverlässigen Strom. TotalEnergies vereint Technologie, Erfahrung und Umweltkompetenz, um Offshore-Windparks effizient zu entwickeln und zu betreiben.

Werden Sie Teil von unserem Team in Hamburg! 

Die Häufigsten Fragen zum Thema Offshore-Windenergie

Offshore Windkraftanlage

Kontaktieren Sie uns