Energiewende
Nachhaltigkeit im Mittelpunkt der Strategie
TotalEnergies ist ein weltweit tätiges integriertes Energieunternehmen, das Energien produziert und vermarktet: Erdöl und Biokraftstoffe, Erdgas, Biogas und kohlenstoffarmen Wasserstoff, erneuerbare Energien und Strom. Unsere über 100.000 Mitarbeitenden setzen sich dafür ein, möglichst viele Menschen mit Energie zu versorgen, die zuverlässiger, erschwinglicher und nachhaltiger ist. TotalEnergies ist in rund 120 Ländern aktiv und stellt die nachhaltige Entwicklung in den Mittelpunkt seiner Strategie, Projekte und Tätigkeiten.
Globale Herausforderungen: mehr Energie, weniger Emissionen
Der Zugang zu Energie ist für die menschliche Entwicklung unerlässlich. Heute haben rund 4,6 Milliarden Menschen einen Zugang zu Energie, der unter dem liegt, was als notwendig erachtet wird, um eine zufriedenstellende menschliche Entwicklung zu ermöglichen, insbesondere im Hinblick auf den Zugang zu Gesundheitsversorgung und Bildung. Unsere gemeinsame Herausforderung besteht daher darin, diesen legitimen Energiebedarf der Bevölkerung in Schwellenländern zu decken und gleichzeitig die Treibhausgasemissionen zu reduzieren.
Seit dem Pariser Abkommen von 2015 haben sich die Staaten gemeinsam verpflichtet, die globale Reaktion auf die Bedrohung durch den Klimawandel im Kontext der nachhaltigen Entwicklung und der Armutsbekämpfung zu verstärken, unter anderem durch die Begrenzung des Anstiegs der globalen Durchschnittstemperatur auf deutlich unter 2 °C gegenüber dem vorindustriellen Niveau und durch weitere Maßnahmen zur Begrenzung des Temperaturanstiegs auf 1,5 °C gegenüber dem vorindustriellen Niveau. TotalEnergies unterstützt die Ziele des Pariser Abkommens und verfolgt eine Strategie, die sowohl den Anforderungen der Entwicklung als auch der Energiewende gerecht wird: mehr Energie und weniger Emissionen.
Eine auf zwei Säulen basierende Multi-Energie-Strategie
TotalEnergies hält an seiner ausgewogenen, integrierten Multi-Energie-Strategie fest...
TotalEnergies bekräftigt die Relevanz seiner ausgewogenen, integrierten Multi-Energie-Strategie angesichts der Entwicklungen auf den Öl-, Gas- und Strommärkten. Auf zwei Säulen gestützt – Öl & Gas, insbesondere LNG, und Strom, der Energie im Zentrum der Energiewende – plant das Unternehmen, seine Energieproduktion (Kohlenwasserstoffe und Strom) zwischen 2024 und 2030 um +4 % pro Jahr zu steigern.
... produziert verantwortungsbewusst kostengünstiges, emissionsarmes Öl und Gas...
Während TotalEnergies die Treibhausgasemissionen aus seinen Betrieben drastisch senkt, plant das Unternehmen, seine Öl- und Gasproduktion in den nächsten fünf Jahren um rund 3 % pro Jahr zu steigern, vorwiegend aus LNG, dank seines umfangreichen, kostengünstigen und emissionsarmen Projektportfolios (1), das Gegenstand bedeutender Investitionsentscheidungen im Jahr 2025 war, um das mittelfristige Wachstum sicherzustellen.
Das Unternehmen wird ab den Jahren 2025 und 2026 bis 2030 mehr als zehn Projekte in Produktion nehmen, darunter Ölprojekte in den Vereinigten Staaten, Brasilien, Irak und Uganda sowie Gasprojekte in Argentinien, Nigeria, Malaysia, Katar und Mexiko.
2027 und 2028 werden die Inbetriebnahmen von LNG-Projekten in Katar, den Vereinigten Staaten und Oman folgen. Gleichzeitig stärkt das Unternehmen seine führende Position im Bereich der Regasifizierung in Europa und seine Position als führender LNG-Exporteur in den Vereinigten Staaten.
... und entwickelt ein profitables und differenziertes integriertes Strommodell
Das Unternehmen baut ein wettbewerbsfähiges Portfolio auf, das erneuerbare (Solar, Onshore-Wind, Offshore-Wind) und flexible Anlagen (GuD, Speicher) kombiniert, um seine Kundinnen und Kunden rund um die Uhr CO2-armen Strom zu versorgen. TotalEnergies plant, seine jährliche Stromproduktion bis 2030 auf 100-120 TWh (hauptsächlich aus erneuerbaren Quellen) zu steigern, indem es erhebliche Investitionen in kohlenstoffarme Energien tätigt, vor allem im Segment „Integrated Power“ in Höhe von 3 bis 4 Milliarden US-Dollar pro Jahr für den Zeitraum 2026–2030.
Darüber hinaus investiert TotalEnergies im Rahmen eines „Equity-Light“-Geschäftsmodells gemeinsam mit Partnern gezielt in kohlenstoffarme Moleküle (Biokraftstoffe, SAF und Biogas sowie Wasserstoff und dessen Derivate: E-Fuels).
Der wichtigste Indikator für den Fortschritt bei der Umstellung auf kohlenstoffarme Energieprodukte ist die Lebenszyklus- CO₂-Intensität der von den Kundinnen und Kunden des Unternehmens genutzten Energieprodukte. Die Verringerung der CO₂-Intensität spiegelt den geringeren CO₂-Gehaltt der an unsere Kundschaft verkauften Energieprodukte sowie die Fortschritte des Unternehmens bei der Umsetzung seiner Transformationsstrategie wider. Diese Intensität sank zwischen 2015 und 2025 um 18,6 %.
Das Engagement von TotalEnergies für nachhaltige Entwicklung und die Energiewende hin zur CO₂-Neutralität gemeinsam im Einklang mit der Gesellschaft
TotalEnergies unterstützt das Pariser Abkommen mit seiner Forderung nach einer Reduzierung der Treibhausgasemissionen im Kontext der nachhaltigen Entwicklung und der Beseitigung der Armut sowie seinen übergeordneten Zielen, die Erderwärmung bis 2100 auf deutlich unter 2 °C im Vergleich zum vorindustriellen Niveau zu begrenzen.
Auch wenn die Transformationsstrategie des Unternehmens auf soliden Marktgrundlagen beruht und konsequent umgesetzt wird, stellt das Unternehmen fest, dass sich die Rahmenbedingungen, unter denen die Klimaambition verabschiedet wurde, verändert haben.
Unsere Gesellschaften und Volkswirtschaften haben eine Energiewende eingeleitet, doch die Weltwirtschaft erzielt noch nicht das Tempo, das erforderlich ist, um die Ziele des Pariser Abkommens zu erreichen. Angesichts der Trägheit des globalen Energiesystems sind Wissenschaftler und Experten, darunter die IEA, der Ansicht, dass das Ziel, die globale Erwärmung auf 1,5 °C über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen, nun außer Reichweite ist.
Mehr Energie, weniger Emissionen, volles Engagement für unsere Transformationsstrategie
TotalEnergies engagiert sich voll und ganz für seine ausgewogene, wertschöpfende Transformationsstrategie, die auf zwei Säulen basiert: einer Öl- und Gassäule und einer integrierten Stromsäule. Diese Transformationsstrategie unterstützt TotalEnergies Ambition der CO₂-Neutralität, gemeinsam mit der Gesellschaft, im Rahmen der im Pariser Abkommen festgelegten Ziele.
Wir sind uns bewusst, dass unsere Fähigkeit, CO₂-Neutralität zu erreichen, von unseren eigenen Anstrengungen und den allgemeinen Fortschritten der Gesellschaft in diesem Bereich abhängt.
Daher:
- strebt TotalEnergies an, bis 2050 CO₂-Neutralität für seine weltweit verursachten Emissionen (Scope 1+2) zu erreichen;
- arbeitet das Unternehmen proaktiv mit seinen Kundinnen und Kunden zusammen, um sie bei der Umsetzung ihrer eigenen Energiewendestrategien zu unterstützen, und bringt einen Energiemix auf den Markt, dessen CO₂-Intensität von Jahr zu Jahr sinkt .
Ob wir dies erreichen könne, hängt entscheidend vom Tempo und der Erschwinglichkeit technischer Innovationen, von der Politik sowie vom Verhalten der Verbraucher ab. Darin liegt die Bedeutung von „gemeinsam mit der Gesellschaft“. Aufgrund dieser Abhängigkeiten müssen die Wege zu unserem Ziel der CO₂-Neutralität im Laufe der Zeit neu bewertet und angepasst werden.
2030: unsere Ziele für mehr Energie und weniger Emissionen
TotalEnergies plant, seine Energieproduktion (Öl, Gas und Strom) zwischen 2024 und 2030 insgesamt um 4 % pro Jahr zu steigern.
Im Jahr 2025 machte die Stromerzeugung fast 10 % der Kohlenwasserstoffproduktion aus. Das Ziel ist es, diesen Anteil bis 2030 auf 20 % zu steigern.
Gleichzeitig verfolgt das Unternehmen seinen Kurs zur Reduzierung seiner Emissionen (Scope 1+2 CO₂und Methan) aus den von ihm betriebenen Anlagen mit dem Ziel, die Netto-Emissionen(2) bis 2030 um 40 % im Vergleich zu 2015 zu senken und die Methanemissionen aus den betriebenen Anlagen bis 2030 oder früher um 80 % im Vergleich zu 2020 zu reduzieren.
Das Wachstum des Stromabsatzes ermöglicht es dem Unternehmen, bis 2030 eine Senkung der Lebenszyklus-CO₂-Intensität seines Absatzes um 25 % im Vergleich zu 2015 anzustreben.
Disziplinierte und nachhaltige Investitionen zur Unterstützung unserer Strategie
Das jährliche Investitionsziel von TotalEnergies liegt für den Zeitraum 2026–2030 bei 14 bis 16 Milliarden US-Dollar pro Jahr.
TotalEnergies hält konsequent an einem hohen Investitionsniveau in kohlenstoffarme Energien fest, vor allem in CO₂-armen Strom, wobei die Investitionen im Segment „Integrated Power“ im Zeitraum 2026–2030 zwischen 3 und 4 Milliarden US-Dollar pro Jahr liegen werden.
Kompensation von Restemissionen durch natürliche Kohlenstoffsenken
Der Erhalt und die Wiederherstellung von Naturräumen können ein Hebel sein, um bis 2050 weltweit CO₂-Neutralität zu erreichen.
Im Jahr 2030 wird TotalEnergies damit beginnen, seine Restemissionen freiwillig über NBS-Kohlenstoffgutschriften (Nature Based Solutions) zu kompensieren, wobei nur die Restemissionen des Unternehmens aus den Bereichen Scope 1 und 2 ausgeglichen werden.
Deshalb investieren wir in natürliche Kohlenstoffsenken – Ökosysteme, die auf natürliche Weise CO₂ binden – durch Forstprojekte, regenerative Landwirtschaft und Initiativen zum Schutz von Feuchtgebieten.
TotalEnergies arbeitet am Aufbau eines hochwertigen Portfolios und achtet dabei besonders auf die Integrität und Dauerhaftigkeit der Emissionsminderungen und der Kohlenstoffbindung, die durch die so finanzierten Aktivitäten erzielt werden. Das Unternehmen befürwortet die Stärkung eines globalen Vertrauensrahmens, um robuste und anerkannte freiwillige Zertifizierungsmechanismen weiter zu festigen.
Unsere Multi-Energie-Strategie
Erdöl: Fokus auf kostengünstige und emissionsarme Anlagen
Die Nachfrage nach Erdölprodukten wird sich abhängig von der Energiewende-Roadmap des jeweiligen Landes unterschiedlich entwickeln. Es wird erwartet, dass sie bis 2030–2040 weiter wächst und danach möglicherweise zurückgeht, wenn auch langsamer als die natürliche Förderrückgangsrate bestehender Felder die nach Schätzungen der IEA im nächsten Jahrzehnt durchschnittlich 8 % pro Jahr betragen wird(3) .
TotalEnergies ist daher der Ansicht, dass neue Ölprojekte nach wie vor notwendig sind, um diese Nachfrage zu decken und die Preise auf einem akzeptablen Niveau zu halten, damit die Voraussetzungen für einen gerechten Übergang geschaffen werden, der den Menschen Zeit gibt, ihren Energieverbrauch anzupassen. Im Jahr 2025 förderte TotalEnergies 1,4 Mio. Barrel Öl pro Tag, was dem Niveau von 2019 entspricht und rund 1,5 % der weltweiten Produktion ausmacht.
Die vorrangige Verantwortung von TotalEnergies als Ölproduzent besteht darin, anders zu produzieren und die Emissionen auf ein Minimum zu reduzieren. Zu diesem Zweck genehmigt das Unternehmen Kohlenwasserstoffprojekte auf der Grundlage von Leistungskriterien, insbesondere technischen Kosten und CO₂-Intensität (Scope 1+2). Das Unternehmen betreibt seine Felder unter Einhaltung strenger Anforderungen hinsichtlich Sicherheit, Emissionsreduzierung und Umweltauswirkungen. Der durch diese Öl- und Gasaktivitäten generierte Cashflow trägt zur Finanzierung seiner Investitionen in erneuerbare Energien bei.
Flüssigerdgas: ein wichtiger Brennstoff für die Energiewende
Auf den Gasmärkten konzentriert sich TotalEnergies auf Flüssigerdgas (LNG), das weltweit transportiert werden kann und somit zur Energiesicherheit beiträgt. Das Wachstum der erneuerbaren Stromerzeugung, die naturgemäß schwankend und saisonabhängig ist, erfordert einen Ausbau flexibler Stromerzeugungsressourcen. Die regelbare Stromerzeugung aus Gaskraftwerken trägt dazu bei, die Stromversorgung gegen wetterbedingte Schwankungen bei den erneuerbaren Energien abzusichern und gleichzeitig auf Nachfrageschwankungen zu reagieren. Darüber hinaus spielt Erdgas eine wesentliche Rolle bei der Reduzierung der Emissionen aus der Stromerzeugung als Ersatz für Kohle, da es bei gleicher Stromerzeugung nur halb so viel Treibhausgase ausstößt(4) .Im Einklang mit seiner ausgewogenen Multi-Energie-Strategie beabsichtigt TotalEnergies, seine integrierte Position entlang der gesamten LNG-Wertschöpfungskette zu festigen. Zwischen 2025 und 2030 sollen die LNG-Mengen (aus Eigenanteilen und langfristigen Zukäufen von Dritten, ohne Russland nach 2027) um 50 % steigen.
Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks des LNG-Portfolios
TotalEnergies strebt eine schrittweise Reduzierung der Treibhausgasemissionen der LNG-Wertschöpfungskette an, von der Gasförderung bis zum Endverbrauch. Zusätzlich zu den Bemühungen zur Reduzierung der Methanemissionen werden Initiativen entlang der gesamten Kette umgesetzt. Die Elektrifizierung der Prozesse in Verflüssigungsanlagen trägt bereits heute zur Verringerung des CO₂-Fußabdrucks von LNG bei, und in Zukunft wird diese Reduzierung durch Projekte zur CO₂-Abscheidung und -Speicherung verstärkt. TotalEnergies arbeitet zudem daran, die Emissionen im Schiffsverkehr zu senken, indem die Flotte der gecharterten LNG-Tanker durch moderne, leistungsstarke Schiffe erneuert wird (Durchschnittsalter der unter langfristigen Charterverträgen stehenden Flotte: 7 Jahre gegenüber 11 Jahren für die weltweite Flotte von LNG-Tankern(5) )
Strom: ein integrierter Ansatz
Der Strombedarf, der für den Erfolg der Energiewende entscheidend ist, wird voraussichtlich stark ansteigen, da die Dekarbonisierung im Mittelpunkt der Roadmaps der Länder steht, die sich bis 2050 zur CO₂-Neutralität verpflichtet haben. Als Reaktion darauf entwickelt „Integrated Power“, die zweite Säule der Unternehmensstrategie, ein integriertes Modell, das die gesamte Wertschöpfungskette von der Stromerzeugung bis hin zu Vertriebs- und Handelsaktivitäten umfasst.
Bis 2030 strebt TotalEnergies eine Nettostromerzeugung von 100–120 TWh an, die hauptsächlich aus erneuerbaren Quellen stammen soll. Im Rahmen seiner Transformation zu einem integrierten Multi-Energie-Unternehmen baut TotalEnergies ein wettbewerbsfähiges Portfolio aus erneuerbaren (Solar, Onshore- und Offshore-Windkraft) und flexiblen (GuD, Speicher) Anlagen auf, um seinen Kunden einen steigenden Anteil an CO₂-freiem Strom bereitzustellen, der rund um die Uhr verfügbar ist.
Der Ausbau unserer Kapazitäten im Bereich erneuerbarer Energien
TotalEnergies setzt seine Roadmap für erneuerbare Energien um, die Teil des Unternehmensziels ist, bis 2030 eine Nettostromerzeugung von 100–120 TWh zu erreichen.
Ende 2025 hat TotalEnergies eine installierte Bruttoerzeugungskapazität von 34 GW an erneuerbarem Strom erreicht und treibt die Entwicklung dieser Aktivitäten aktiv voran, um diese Kapazität bis 2030 auf 80 GW zu steigern – ein Niveau, das das Unternehmen zu einem der fünf weltweit führenden Erzeuger von erneuerbarem Strom (Wind und Solar) machen dürfte, chinesische Erzeuger ausgenommen.
Neue kohlenstoffarme Energie
Die Energiewende erfordert auch die Entwicklung kohlenstoffarmer Energie auf der Grundlage der Umwandlung von Biomasse und Abfällen, der Nutzung von erneuerbarem Wasserstoff, insbesondere für die Raffination oder langfristig für die Herstellung synthetischer Moleküle (E-Fuels), bei der Wasserstoff mit CO₂ als Rohstoff kombiniert wird. TotalEnergies entwickelt daher neue Energieformen: Biokraftstoffe, Biogas, erneuerbaren Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe.
Biokraftstoffe
Biogas, das bei der Zersetzung organischer Abfälle entsteht, ist ein erneuerbares Gas. In Form von Biomethan in die Gasnetze eingespeist, trägt es zur teilweisen Dekarbonisierung der Erdgasnutzung bei. Die Bruttoproduktionskapazität von TotalEnergies stieg 2025 weiter an und erreichte 1,4 TWh/Jahr Biomethanäquivalent. Das Unternehmen beabsichtigt nun, seine Entwicklung insbesondere durch Wachstum in Europa und den Vereinigten Staaten voranzutreiben.
Biogas
Biogas, das bei der Zersetzung organischer Abfälle entsteht, ist ein erneuerbares Gas. In Form von Biomethan in die Gasnetze eingespeist, trägt es zur teilweisen Dekarbonisierung der Erdgasnutzung bei. Die Bruttoproduktionskapazität von TotalEnergies stieg 2025 weiter an und erreichte 1,4 TWh/Jahr Biomethanäquivalent. Das Unternehmen beabsichtigt nun, seine Entwicklung insbesondere durch Wachstum in Europa und den Vereinigten Staaten voranzutreiben.
Wasserstoff
Um den CO₂-Fußabdruck im Zusammenhang mit der Erzeugung, Umwandlung und Lieferung von Energie an seine Kunden zu verringern, ist einer der vom Unternehmen identifizierten Hebel der Einsatz von kohlenstoffarmem Wasserstoff zur Dekarbonisierung seiner europäischen Raffinerien, wodurch deren direkte CO₂-Emissionen bis 2030 um bis zu drei Millionen Tonnen pro Jahr reduziert werden könnten.
TotalEnergies führt vier Arten von Projekten ein:
- Produktion von erneuerbarem Wasserstoff in den Bioraffinerien von TotalEnergies;
- Produktion von grünem Wasserstoff durch TotalEnergies und seine Partner;
- Tolling-Vereinbarungen;
- langfristige Lieferverträge für grünen Wasserstoff.
Mehr Energie, weniger Emissionen
Sustainability and Climate 2026 Progress Report
März 2026
(1) Treibhausgasemissionen (THG) der Scope-1- und Scope-2-Kategorien. Bitte beachten Sie die Definitionen im Sustainability &Climate 2026 Progress Report. ↑
(2) Die Berechnung der Nettoemissionen umfasst ab 2030 Projekte zur Schaffung naturbasierter Kohlenstoffsenken. ↑
(3) Quelle: „The Implications of Oil and Gas Field Decline Rates“ (IEA, September 2025). ↑
(4) Quelle: IEA Emission Factors Package-2025. ↑
(5) Quelle: S&P.
(6) Gemäß der europäischen Richtlinie 2018/2001, bekannt als RED II.